PLATZ IM SCHATTEN - Festivals und Preise

2010

• 16. Ingolstädter Künstlerinnentage

 

2008

• Short Film Festival - Prädikatwertvoll - BESTER FILM
• 27. Int. Studentenfilm Festival Sehsuechte

• 18. Bamberger Kurz Filmfestival

 

2007

• 53. Kurzfilmtage Oberhausen
• AluCine Latin@Media Festival, Toronto
• Bianco Film Festival, Perugia
• Amirani Student Int. Film Festival, Georgien - BEST SOUND AWARD
• Slow Film Festival, Ungarn - BEST SHORT FICTION AWARD

• Fresh Film Fest, Karlovy Vary
• Aye Aye Film Festival, Frankreich
• 14th Blue Sea Film Festival, Finnland

• Monterry Int. Film Festival, Mexico
• 9th Morbengo Film Festival, Italien
• Asolo Int. Art Film Festival - BEST SCHOOL OF CINEMA PRODUCTION AWARD

• Next Reel Film Festival, Singapore - CINEMATOGRAPHY AWARD
• Film Festival Münster
• Fano Int. Film Festival - 2. PRIZE VIDEO SECTION

• Mediaschool 2007 - 14th Int. Film & TV Schools' Festival, Lodz - SPECIAL JURY'S MENTION
• 24. Video/Film Tage - HANS W. GEIßENDÖRFER NACHWUCHSPREIS

• interfilm - 23. Int. Short Film Festival Berlin
• Formula Mundi - Int. Film Festival, Schwäbisch-Hall
• ZwerkWERK - 7. Oldenburger Film Festival
• L'Alternativa - Int. Film Festival, Spanien

• Etuida & Anima - Int. Film Festival, Krakau

Jurybegründungen

HANS W. GEIßENDÖRFER NACHWUCHSPREIS

Ein Sommer auf dem Lande. Farben, Geräusche, Kameraeinstellungen, die an französische Filme erinnern. In einem einsamen norddeutschen Ferienhaus langweilt sich ein kleines Mädchen. Die Mutter ist meistens genervt. Dann gibt es noch einen Mann, der auf seinem Fahrradanhänger Bier holt, Wiesen, Wälder und am See einen morschen Steg.

Es macht wenig Sinn, den Inhalt des Filmes in Worte zu fassen, die melancholische Erzählung geht ganz schlackenlos im Rhythmus der Bilder und Töne auf. Erzählrhythmus, Inszenierung, Kamera und Montage greifen ohne Reibung ineinander, in einer kühlen Eleganz, die von der großartigen Darstellung des Kindes (Marlon Weber) ausbalanciert wird, zu einem in sich ruhenden, fast schwebenden Film.

 





FILMBEWERTUNGSSTELLE WIESBADEN: PRÄDIKAT BESONDERS WERTVOLL


FBW-Gutachten:
Ferien und keiner ist da, der mit mir spielt. Das Wetter ist schön und die Langeweile groß...

Der Wetterbericht, der zu Beginn des Films aus dem Autoradio tönt, scheint programmatisch, alle sind weggefahren - nach Antalya, nach Rimini und nach Athen. Keiner ist mehr da, der die Langeweile mit gestalten hilft. Nur der Nachbarsjunge, der immer nur pengpengpeng macht mit seiner imaginierten Pistole.

So ziehen die Tage dahin, und keine kindliche Aktion fesselt die Aufmerksamkeit der Erwachsenen länger als ein paar Minuten, immer nur Verbote und Ermahnungen. Diese Kinderwelt schildert der Film in ruhigen, sommerlich flirrenden, klaren Bildern. Der Sommer ist spürbar in diesem Film, mit der ihm eigenen Hitze und Trägheit.

Die Hauptdarstellerin des kleinen Mädchens (Marlon Weber) überzeugt in ihrer manchmal trotzigen, selten übermütigen, gelegentlich melancholischen Stimmung. Die Erwachsenen treten kaum in Erscheinung, und so entsteht eine dichte Atmosphäre, die der Film bis zum Ende durchhält. Auch der Schluss gerät nicht spektakulär, sondern dem Verlauf angemessen. Nichts duchbricht die träge Stimmung. So stimmt alles an diesem Film, der sorgfältig komponiert und durchdacht ist.

 

BEST SCHOOL OF CINEMA PRODUCTION - ASOLO ART FILM FESTIVAL

Platz im Schatten di Sophie Narr, per l'acume con cui è disegnato il mondo di una bambina che, attraverso vibranti metafore, può sfociare in un dramma.

The award is given for the perspicacity the kid's world is drawn with, which could easily turn into a drama through vibrant metaphors.

 

BEST SHORT FICTION - SLOW FILM FESTIVAL

"Platz im Schatten" by Sophie Narr for the low-key film language that describes the world through the eyes of a child.